bmk Gruppe
CO₂-Abgabe in der Bauwirtschaft transparent umgesetzt
Gesetzliche CO₂-Abgaben und Umweltanforderungen beeinflussen die Kostenstruktur in der Bauwirtschaft zunehmend. Besonders in energieintensiven Bereichen wie Rohstoffgewinnung, Aufbereitung mineralischer Baustoffe und Transport entstehen daraus zusätzliche Kosten.
Bisher wurden solche Entwicklungen häufig über schwankende Energiekostenzuschläge abgebildet. Diese reagieren kurzfristig auf volatile Strom-, Kraftstoff- oder Gaspreise und verändern sich entsprechend der Marktentwicklung.
Der neue BNE unterscheidet sich davon grundlegend. Er ist kein marktgetriebener, variabler Zuschlag, sondern dient der transparenten und dauerhaften Abbildung gesetzlicher CO₂-Abgaben und Umweltanforderungen.
Deshalb ersetzt die bmk Gruppe den bisherigen Energiekostenzuschlag durch einen einheitlichen BNE für alle Materialien im Verkauf sowie in der Annahme. Damit werden gesetzlich bedingte Kostenbestandteile nachvollziehbar in der Preisstruktur berücksichtigt.
Mehr Klarheit für unsere Kunden bedeutet die Umstellung:
- eine klare, einheitliche Regelung
- höhere Kalkulations- und Planungssicherheit
- transparente Abbildung gesetzlicher CO₂-Kosten
- weniger Abhängigkeit von kurzfristigen Energiemarktschwankungen
Gleichzeitig arbeitet die bmk Gruppe daran, Energieverbräuche und Emissionen in den eigenen Prozessen zu reduzieren. Dazu zählen unter anderem effizientere Abläufe, optimierte Logistik, moderne Anlagentechnik und die stärkere Verzahnung von Rohstoffgewinnung, Aufbereitung und Wiederverwertung mineralischer Baustoffe.
Der BNE ersetzt keine Maßnahmen zur Emissionsreduzierung. Er schafft vielmehr eine nachvollziehbare Grundlage, gesetzlich verursachte Kosten transparent abzubilden.
24.02.2026

